Früher war die Bedeutung des Dresscodes gleichzustellen mit der der Kleiderordnung. Damals diente die Kleiderordnung zur Festlegung der einzelnen Stände. Heutzutage braucht man den Dresscode im Arbeitsleben, sowie im Rahmen von gewissen Veranstaltungen. Dies reicht sowohl von edlen Anlässen bis hin zu Bad Taste Partys.
Die Frage ist, warum will Mensch sich durch Kleidung eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen oder ein bestimmtes Understatement damit ausdrücken?
Die ersten Kleiderordnungen gab es bereits im Altertum. Damals wurde so schon der soziale Status erkennbar gemacht. Später wurde dies in den stände und der dazugehörigen Kleidung weiter geführt. Den Untertanen beispielsweise waren zu prachtvolle Trachten untersagt.
Heute sieht man den Dresscode etwas lockerer: klar gibt es gerade in der Berufswelt besondere Anweisungen, wie man sich zu kleiden hat. Einfach, um das Firmenimage zu pflegen oder um hygienischen Vorschriften einzuhalten. Auch im Sport ist einheitliche Sportbekleidung häufig vorhanden. Besonders beim Mannschaftssport natürlich, um die Zusammengehörigkeit zu demonstrieren und schlicht und einfach keine Verwechslungen zu dulden.So entstanden natürlich auch bestimmte Kleidungsklischées. Zum Beispiel verbindet jeder ein weißes Polo und eine kurze, weiße Shorts mit dem Tennis-Sport. Karierte Hosen und Rauten-Muster-Kleidung assoziiert man automatisch mit Golf. Auch Schuluniform zählen zum Dresscode.
Hält man den Dresscode ein, so signalisiert man Respekt und Würdigung gegenüber anderer Teilnehmer oder Mitmenschen.
